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02.04.2010

Optimiertes Verhältnis zu Vorgesetzten

lzpb-freundin-heft20-2009

Freundin | Nr. 20 Mrz. 2010

Das Ergebnis einer Umfrage der Ruhr-Universität Bochum zeigt erschreckende Zahlen. 80 Prozent der Mitarbeiter sind mit ihrem Chef unzufrieden! Sind denn fast alle Chefs Fieslinge, Bestien oder Tyrannen?

Laut dem Artikel „Guter Draht nach oben“ in der Freundin ist Deutschlands Kündigungsgrund Nummer eins Schwierigkeit mit dem Vorgesetzten. Bei diesen Zahlen hilft kein Wechsel in eine andere Abteilung oder Firma, denn die Chance einen besseren Chef zu bekommen stehen bei diesen Zahlen schlecht. Leider kann man seine Vorgesetzte nicht aussuchen oder diese vorher auf Probe erhalten. Hier gibt es vier Punkte, die beachtet werden sollten, um mit Vorgesetzten besser auszukommen.

Wie soll man auf Kritik und Kontrolle von Vorgesetzten reagieren? Vorgesetzte müssen Arbeiten kontrollieren, das ist nun mal ihr Job. Dabei bleibt nicht aus, dass sie an der Arbeit Kritik üben, um die Arbeit zu optimieren und zu verbessern. Also sollte man wohl Kritik als eine Unterstützung sehen, um Arbeiten in Zukunft besser zu machen. Aus dieser Sicht hört sich eine Kritik nicht mehr so negativ an.

Auf die Frage, ob meine Leistung wirklich unterbezahlt ist, gibt es eine einfache Antwort. Es ist nicht wichtig, wie viel man verdient. Man sollte vergleichen, was im Vergleich die Kollegen bekommen. Um ein höheres Gehalt zu erhalten, muss man schlagkräftige Argumente vorbringen. Wer einen Richtwert für Gehälter möchte, findet unter www.gehalts-check.de aussagekräftige Lohntabellen.

Wie sieht es mit mehr Engagement aus? Manche Menschen brauchen Routinearbeiten, andere wollen Abwechslung und Herausforderungen im Berufsleben. Motivation leidet, wenn die Mitarbeiter den Eindruck erhalten, nicht ernst genommen zu werden oder sich nicht als Teil der Firma sehen. Wie kann man dies erlangen? Indem ich meinen Vorgesetzten für meine Ideen begeistern kann. Überzeugungsarbeit leisten ist sehr wichtig.

Reicht mir das ausgesprochene Lob? Jeder benötigt Anerkennung und Lob, um für weitere Projekte oder Folgeaufträge motiviert zu sein. Keine Reaktionen werden als negative Rückmeldung angesehen. Dies ist jedoch so nicht ganz korrekt, denn keine Beschwerde hat doch auch was Gutes! Viele Vorgesetzte geben keine Rückmeldung, wenn sie mit den Ergebnissen der Mitarbeiter zufrieden sind. Entlocken sie eine positive Rückmeldung, indem sie sich für die Kritik oder die erhaltenen Tipps beim Vorgesetzten bedanken, dann reagiert dieser irgendwann auch mit Lob.

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