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Schulranzen im Auto abnehmen!

stiftungwarentest-novemberStiftung Warentest | Nov. 2009

Nicht nur der Schulranzen wird im Auto von den Kindern auf dem Rücken gelassen. Wir haben uns vor einer Grundschule gestellt und die Eltern und Kinder beobachtet. Die Mehrzahl der Kinder lässt ihren Schulranzen im Auto auf dem Rücken, das ist unsere erschreckende Entdeckung! Mit einem Ranzen auf dem Rücken können sich die Kinder nicht korrekt in einen Kindersitz setzten, geschweige denn anschnallen. Wissen die Eltern, was sie ihren Kindern damit antun? Sollte ein Unfall passieren, tragen die Kinder unter Umständen schwere Verletzungen davon. Des Weiteren haben wir auch beobachtet, dass Eltern ihre Kinder auf der Straßenseite aussteigen lassen, ohne darauf zu achten, ob ein Auto vorbeifährt. Wir waren Zeugen, dass es einer Tür und einem Kind fast an den Kragen gegangen ist, nur weil die Mutter nicht darauf geachtet hat, auf welcher Seite ihr Kind ausgestiegen ist und sie nicht auf das kommende Auto geachtet hat! Der Fahrer des kommenden Autos bekam von der Mutter des Kindes die Schuld zugeschoben und wurde wüst beschimpft.

Nach längerer Recherche haben wir auch herausgefunden, dass viele Kinder den Schulweg selbst zu Fuß laufen könnten. Die Schule liegt in einer verkehrsberuhigten 30er-Zone. Ständig hört man, dass der Kraftstoff für Autos viel zu teuer ist! Warum werden trozdem die Mehrzahl der Kinder in die Schule gefahren? Bei sehr langen Schulwegen ist es ja ok, doch nicht bei kurzen Strecken, die Kinder in 10-15 Minuten laufen können. Ist wohl ein Zeichen, dass der Sprit noch nicht teuer genug ist! An der Zeit kann es nicht liegen, denn die Mütter oder Väter treffen schon über 15 Minuten vor Schulschluß an der Schule ein.

Was halten Sie von dem Verhalten der Eltern? Haben Sie Erklärungen für solch ein Verhalten?

Ein Gedanke zu „Schulranzen im Auto abnehmen!“

  • Ellen

    Ich bin selbst Mutter schulpflichtiger Kinder. Auch wir wohnen nicht weit von der Schule entfernt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass auch ich ab und zu meine Kinder fahre. Das hat mehrere Gründe. Zu einem ist es bei uns morgens etwas hektisch und die Kinder würden zu spät zum Unterricht kommen. Manchmal fahre ich sie auch, um bestimmte Mütter zu treffen.

    Ich denke auch, dass, wenn es um das Wohl meiner Kinder geht, der Spritpreis keine Rolle spielt. In Zeiten von vermehrter Gewalt gegenüber Kindern investiere ich lieber mehr Geld für Benzin.

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