Illusionsmalereien faszinieren
GEOlino | Nov. 2009
Mich faszinieren Kunstwerke auf Wänden oder Böden, die dem Betrachter etwas vorgaukeln, was absolut nicht so ist. Trompe I’œil werden die Illusionsmalereien bezeichnet, die eine Umgebung darstellen, die in Realität nur eine schlichte Wand oder ein normaler Boden sind. Solche Kunstwerke können, vorallem kleine Räume, öffnen, Proportionen verändern oder schaffen Ausblicke aus Räumen, die es nicht in der Realität gibt.In der GEOlino, Ausgabe November 2009, sind solche Kunstwerke dargestellt. Mich begeistert der Maya-Tempel, den der US-Ameriakaner John Pugh auf eine Wand in Los Gatos (Kalifornien) gemalt hat.
Man staunt, wie echt das Kunstwerk aussieht und wie es den Betrachter fesselt. Bekannt sind solche Täuschungen u. a. aus Kirchen. Dort sind solche kunstvolle Werke, von alten Malern, an die Decken gemalt. Sie zeigen oft eine Raumhöhe mit mehreren Etagen und Fenstern, die es in Wirklichkeit so nicht gibt. So wie die abgebildtet Kuppel der Abtei „Heiligen Flora und Lucilla“ in Arezzo (Italien), die auf der Seite 52 der Zeitschrift abgebildet ist.
Ich habe im Internet nach weiteren Trompe I’œil gesucht und bin auf der Internetseite „Wandmalerei“ von Gabriele Claus fündig geworden. Auch der Webauftritt von Peter Unterweissacher enthält faszinierende Illusionsmalereien.
Dazu fällt mir ein, in unserer Hauptstadt gibt es einige Hauswände, die mit solchen Trompe I’œil verziert wurden. Kennt oder hat jemand Bilder von sehenswerten Trompe I’œil?



In dem Art Magazin (Februar 2010) hab ich auch so eine Illusionsmalerei gesehen!
Eine weitere Illusions-Malerei, eine Gletscherspalte, könnt ihr im National Geographic (Juni 2011) bewundern.