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Der dünne Grad zwischen Klatsch und Indiskretion

lzpb-freundin-juni-2011Freundin | Juni 2011

Darüber hab ich mir eigentlich noch kaum Gedanken gemacht. Aber nach dem Artikel in der Freundin, Ausgabe Juni 2011, „Der gute Ton? Einfach mal die Luft anhalten!“ schwirrten die Gedanken in meinem Kopf. Im Artikel beschreibt die Redakteurin Carla Mülhens, wie sie mehr oder weniger unbedacht Intimes aus dem Leben ihrer Freundin weitererzählt. Ihr Gesprächspartner betitelte sie anschließend als „indiskret“.

Die Redakteurin erschrak sie so sehr, dass sie gleich ihren Mann um Rat fragte. Dieser meinte nur „Tja“, die typische Antwort die so etwas bedeutet wie z. B. „Selbst schuld!“ oder „der hat schon recht, wenn du so was Intimes deiner Freundin weitererzählst.“. Fakt ist, dass in der heutigen Zeit schnell mal Dinge erzählt oder gepostet werden, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Facebook und Co machen es einem aber auch verdammt leicht! Die Hemmschwelle scheint in den vergangenen Jahren stark gesunken zu sein. Dies stellt man u. a. schnell fest, wenn man mal darauf achtet, was andere Menschen über angebliche Freunde preisgeben.

Der Artikel hat mich wachgerüttelt. Auch ich werde in nächster Zeit stark darauf achten, was ich so erzähle und vor allem wem ich meine „Geheimnisse“ anvertraue. Als indiskret möchte ich nämlich auch nicht abgestempelt werden. Wenn meine Beiträge hier also von nun an kürzer ausfallen …

Ein Gedanke zu „Der dünne Grad zwischen Klatsch und Indiskretion“

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